Märchenperlen Rotkäppchen (Fassung 2009)

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Märchenperlen Rotkäppchen (Fassung 2009)
DVD ca. 77 min f, Bundesrepublik Deutschland 2009

Leonie ist sauer, denn sie muss mit den Eltern und ihrem kleinen Bruder Simon die kranke Oma besuchen. Sie befinden sich mit dem Wagen auf einer einsamen Landstraße, die durch einen herbstlichen Wald führt. Leonie erzählt ihrem Bruder das Märchen vom Rotkäppchen, aber sie weicht in ihrer Erzählung immer wieder vom Original ab. Simon ärgert sich darüber. Das Auto bleibt liegen, das Handy hat keinen Empfang. Papa geht und holt Hilfe. Leonie sieht plötzlich etwas Rotes durch den Wald huschen. Sie geht der roten Erscheinung nach und kommt in eine Höhle. Auf einmal steht sie im Freien. Sie rennt zu einem Teich und schaut sich darin an. Sie ist das Rotkäppchen geworden. Während Leonie Bekanntschaft mit einem der sieben Zwerge macht, beobachtet sie ein Wolf aus dem Dickicht. Leonie kommt in ein kleines Dorf. Die Leute hier sind altertümlich angezogen. Dann wird sie von Konrad als Rotkäppchen angesprochen. Leonie will von ihm wissen, wo der Ausgang aus dem Märchenpark ist. Der Junge versteht ihre Frage nicht und bringt sie auf seinem Wagen nach Hause, wo bereits ihre Mutter Elsa auf sie wartet. Die junge, nette Frau öffnet die Haustür und stupst die verdatterte Leonie sanft und selbstverständlich herein.Der Jäger kommt mit einer Nachricht von der Großmutter, sie ist krank und kann morgen nicht kommen. Leonie sagt, sie weiß schon, sie soll morgen ganz früh zur Großmutter gehen und ihr Wein und Kuchen bringen. Die Mutter ist überrascht, fragt woher sie das weiß, das habe sie sich selbst gerade eben erst überlegt. Leonie ist in ihrem Zimmer und liest in Rotkäppchens Tagebuch. Da steht was von Konrad, einem Jungen aus der Schule. Leonie schleicht sich aus dem Haus und sucht Konrad. Er wohnt in einem gruseligen, dunklen Haus. 


Diesen Film können Sie als Lehrer zum Medienzentrum Kassel jetzt kostenlos hier ausleihen.

 

Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag

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Auf der Suche nach dem verlorenen Sonntag
DVD Complett

Kurzspielfilm von Uwe Nagel, Drehbuch: Bob Konrad, Eckehard Weis, Uwe Nagel.
22 Min., produziert von DAY FOR NIGHT GmbH i.A. der Ev. Medienhaus GmbH Stuttgart, 2012

m Jahr 2050 hat sich eine zwar demokratische, aber hoch kapitalistische, rein leistungsorientierte Gesellschaft etabliert.

Der 13-jährige Julius, eigentlich brav und tüchtig, muss sich in der Schule vor dem „Time-Management-Pädagogen“, dem TMP, wegen Schwänzens des Lern- und Unterhaltungsprogramms rechtfertigen. Im Wechsel zwischen dieser Szene und Rückblenden erfahren wir, was passiert ist: Julius’ gleichaltrige Freundin Lilli wird in andere Kurse als er eingeteilt, was ihnen beiden ein Treffen in absehbarer Zeit verunmöglicht. Spontan entledigt sich Julius seines „Electronic Organizers“ (EO), der wie ein weiterentwickeltes Smartphone den Alltag der Menschen kontrolliert, und trifft sich heimlich mit Lilli. Vielleicht können sie beide aus eben diesem Opa eine Entschuldigung für ihr unerlaubtes Fehlen herausleiern, überlegen sie sich. Denn mit ihrem Verhalten sind sie dabei, sich ihre Elitezukunft zu verbauen, was ihnen wohl bewusst ist.

Zusatzmaterial: Lieder zum Mitsingen; Bilder. ROM-Teil: Vorschläge zur Unterrichtsplanung; Info- und Arbeitsblätter in Lehrer- und Schülerversion; Medientipps; Internet-Links.


 

DVD mit Lehrmaterialien

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Das Digitale Studio

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Casablanca S-6000 Schnittsystem

Das Casablanca S-6000 ist ein schnelles All-in-One-Videoschnittsystem. Neben Leistungsdaten überzeugt die Casablanca-Reihe auch durch viele Ausstattungsdetails und der Unterstützung vieler Videoformate. Das Gerät steht bei uns zur Verfügung. Wenn Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns an.

16mm Filme, S8 Filme und VHS Kassetten

Sie können Ihre Filmschätze unter unserer Anleitung digitalisieren.

Dias

Kennen Sie die noch? Haben Sie noch welche und wollen diese digitalisieren? Sie können diese Dias bei uns im Haus digitalisieren oder ggf. ein Gerät leihen und mit nach Hause nehmen.

Für weitere Hinweise und Fragen schicken Sie uns bitte eine Mail. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir nicht sofort zurückschreiben, da wir erfahrungsgemäß sehr viele Anfragen haben.

Jugendmedienschutz

Beiträge zu: Alles zum Thema IT an Kasseler Schulen

Thema Jugendmedienschutz

Das Internet bietet wertvolle Möglichkeiten für Unterricht und Lernen. Es transportiert aber auch gefährdende Inhalte für die Kinder und Jugendlichen. Damit das pädagogische Potenzial des Internet genutzt werden kann, ist es nötig, die Gefahren so weit wie möglich zu reduzieren.

Die technischen Lösungsmöglichkeiten der Gefahrenabwehr reichen nicht aus, um Kinder und Jugendliche vollständig vor dem Zugriff auf gefährdende Inhalte im Internet schützen zu können. Schulen können durch die Nutzung eines Content-Filters nicht gleichzeitig aus ihrer Aufsichtspflicht entlassen werden.

Die Internet-Nutzung innerhalb der Schule ist rechtlich ausreichend geregelt. Die Lehrkräfte kontrollieren durch Ihre Präsenz und Aufsicht den Handlungsraum der Schülerinnen und Schüler .

Durch weiteren Ausbau schulischer IT-Strukturen, durch Veränderung pädagogischer Konzepte (Ganztags-Unterricht, Verstärkung von Selbstlernphasen) und durch die privaten Möglichkeiten durch z.B. Smartphones ist die Internet-Nutzung zu einer ständigen Präsenz in der Schule geworden. Die Aufsichts-Notwendigkeiten und Content-Filter reichen nicht mehr aus, um Kinder und Jugendliche zu bewahren.

Was kann man selber tun?

Lehrerfortbildungen
Medienerziehung

 

Kasseler Schulen am Netz: Das KSaN-Konzept

Beiträge zu: Alles zum Thema IT an Kasseler Schulen
Kasseler Schulen am Netz: Das KSaN-Konzept

Kasseler Schulen am Netz (KSaN) ist ein Projekt der Stadt Kassel.

Die Computerausstattung an den Kasseler Schulen wurde in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.

Die Realisierung schulischer IT-Systemlösung ist eine neue Aufgabe, die den Schulträgern in Zusammenarbeit mit den Schulleitungen und IT-Beauftragten zufällt. Neben der Beschaffung der Ausstattung ist der Schulträger auch für eine funktionierende IT-Infrastruktur zuständig. In der Gesamtkostenanalyse machen besonders Betrieb, Wartung und Support der Hard- und Software sowie der Netzwerke ein Vielfaches an Kosten der Erstbeschaffung der IT aus. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, erfolgt eine langfristige Planung, die pädagogische Ansprüche, zur Verfügung stehende Ressourcen und die örtlich individuellen Bedingungen mit einschließt.  Auf schulübergreifender Ebene wurde ein Technologieplan verabschiedet, der sowohl den Anforderungen der Schulen gerecht wird, technisch durchführbar ist und eine feste Verankerung im Haushalt der Stadt Kassel hat.


Für die Planung des Sachaufwandsträgers müssen zwei Kernfragen beantwortet werden:
  • Welche Technik ist an den Schulen vorhanden (Bestandsermittlung) und welche pädagogischen Anforderungen an die IT sind zu erfüllen (Bedarfsanalyse).
  • In einem weiteren Schritt werden von den Fachkräften des Medienzentrums technische Lösungen umgesetzt, die den Wartungs- und Supportaufwand minimieren.

Das Konzept KSaN bezieht sich dabei auf
  • den Einsatz von standardisierten Server-Lösungen und Benutzerverwaltungen. Damit entstehen identische und damit transparente Rahmenbedingungen in allen Schulen.
  • den Einsatz spezieller Schutzmaßnahmen in allen PCs, um versehentliche oder absichtliche Manipulationen seitens der Anwender abzuwehren. Damit wird eine ständige Betriebsbereitschaft gewährleistet.
  • die Einbeziehung von Desaster & Recovery-Maßnahmen für den zentralen Server und alle PCs. Damit wird im Störungsfall eine weitgehend automatisierte Wiederherstellung der ausgefallenen Systeme gewährleistet.
  • den Einsatz von intelligenten Software-Verteilungssystemen zum Einrichten neuer Software und Updates
  • gezielte Hilfestellungen über ein Support- und Fortbildungs-Konzept
  • Fernwartung

Das Medienbildungskonzept

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Das Medienbildungskonzept einer Schule ist die Grundlage für das Lernen mit neuen Medien.

Das Medienbildungskonzept einer Schule hat nicht nur die Aufgabe, die Ausgaben für Hard- und Software gegenüber dem Schulträger zu begründen sondern vor allem pädagogische und didaktische Konzepte zu beschreiben, mit denen die Schule durch den Einsatz moderner Medientechnik gute Bildung und Erziehung in ihrem Schulprogramm festschreibt. Darin ist beschrieben, welche IT- und Medienkompetenz den Schülerinnen und Schülern nach Schulform, Altersstufe und Unterrichtsfach vermittelt werden soll.

In der Folge ausformulierter Unterrichtspläne kann der Fortbildungsbedarf eines Kollegiums ermittelt und nötige Ergänzungen zur IT-Infrastruktur ermittelt werden. Das Medienzentrum Kassel berät die Schulen bei der Erstellung ihrer Medienbildungskonzepte. Dabei werden additive und integrative Unterrichtskonzepte berücksichtigt und immer auch Kriterien für eine Qualitätsermittlung gesucht.

Das Medienbildungskonzept muss das umfassende Lernen mit neuen Medien an der Schule beschreiben. Der punktuelle Einsatz neuer Medien im Unterricht, z.B. das gelegentliche Lernen im Computerraum, fördert keine neue Lernkultur. Sie kann nur entstehen, wenn die neuen Medien ohne Medienbrüche im Lehr- und Lernprozess integriert sind. Das Medienbildungskonzept trägt dazu bei, dass Lehren und Lernen nicht in unzureichenden Strukturen stattfinden muss.


Das Medienbildungskonzept ist in der Regel Teil des Schulprogramms und enthält mindestens folgende Angaben:

Das pädagogisch-didaktische Konzept
Das Fortbildungskonzept
IT-Infrastruktur
Technisches Konzept
Finanzierungskonzept

Die neuen Medien haben die Lehr- und Lernkultur verändert. An Beispielen wie Wikipedia, Web 2.0 wird sichtbar, dass zwar Investitionen nötig sind für aktuelle Informationstechnik, dass dabei aber auch Lehr- und Lernmittelkosten sinken. Online Lernplattformen wie z.B. Manhattan, das durch das Medienzentrum Kassel zur Verfügung gestellt wird, ermöglichen die Verwendung von Unterrichtsmaterial für jede Unterrichtssituation. Unterrichtsmedien des Medienzentrums Kassel stehen weitgehend in digitaler Form im Netz zur Verfügung. Das Medienzentrum versorgt alle Schulen mit Lizenzen ausgewählter Unterrichtssoftware. So stehen umfangreiche Lernprogramme wie z.B. MatheASS, Lernwerkstatt 8, MasterTool und Antolin (Lesekompetenzerwerb) allen Schulen zur Verfügung. Darüber hinaus stehen auch für die neuen, interaktiven Tafeln Softwaretools und spezielle Medien bereit. Mit diesen Möglichkeiten lässt sich der Unterricht heute bereits weitgehend digital und interaktiv gestalten.