Netzwerke
Netzwerkprobleme und Netzwerkeinrichtung
Versuchen Sie zuerst, die Kabelverbindungen und die grundsätzlichen Einstellungen zu prüfen. Die meisten Fehler lösen sich dann von selbst.
Es funktioniert kein Netzwerkdienst (WWW, lokales Netz (Heimatverzeichnisse))
- Leuchtet die (meist grüne) Lampe an der Netzwerkkarte?
- Ja: siehe nächste Absätze
Nein: Festen Sitz des Netzwerkkabels prüfen; alle Kabelverbindungen bis zum Netzwerkswitch prüfen; ggf. Netzwerkkabel tauschen; wenn dies alles nichts hilft, andere Netzwerkkarte (aus anderem Rechner) versuchen oder die Karte in einen anderen Schacht stecken. Wenn eine andere Netzwerkkarte Abhilfe schafft, scheint es sich um einen Gerätedefekt zu handeln.
WWW-Seiten können nicht aufgerufen werden
- evtl. funktioniert die ISDN- oder DSL-Leitung nicht
- Prüfen Sie die Anschlüsse am DSL-Modem
- müssen spezielle Einstellungen auf den Rechnern vorgenommen werden (Stichworte: Proxy, Router)?
siehe Handbuch der für den Internetzugang verwendeten Software
Die Anmeldung schlägt fehl, Windows meldet, der Domänencontroller könne nicht gefunden werden
- Überprüfen Sie die Einstellungen für die
Domänenanbindung
- melden Sie den Computer aus der Domäne ab und nehmen Sie ihn nach einem Neustart wieder in die Domäne auf
Ich kann keine der angeschlossenen PCs in der Netzwerkumgebung "sehen".
Folgende Einstellungen prüfen:
- Computer
anpingen:
Start/Zubehör/Eingabeaufforderung
Ping - IP-Adresse
überprüfen:
Start/Zubehör/Eingabeaufforderung
Ipconfig (ipconfig /all) - Computer
suchen:
Explorer/Netzwerk/Microsoft Windows Netzwerk/suchen
Computer suchen - Computernamen eingeben - Netzwerkeinstellungen und
Druckerfreigabe überprüfen:
Rechts-Klick Netzwerkumgebung (Desktop)
Eigenschaften/ Rechts-Klick der Verbindung Eigenschaften
Komponenten aktivieren: - Client für Microsot-Netzwerke
- Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke
- Internetprotokoll(TCP/IP)
- Arbeitsgruppe überprüfen:
Win 98: Rechts Klick Netzwerkumgebung Eigenschaften/Identifikation
Win 2000: Start/Einstellungen/Systemsteuerung/System/Netzwerkidentifikation - Win XP: Bei Win 2000 und XP müssen Freigaben existieren - Rechts-Klick auf einen Ordners / Freigabe
- Bei Win 2000 und XP muß das
Gastkonto aktiviert
sein:
Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Verwaltung/Computerverwaltung/
Lokale Benutzer und Gruppen
Rechts-Klick auf Gast Eigenschaften
Konto ist deaktiviert Häkchen machen
Für Jeden Rechner einen Benutzer(XP) - Freigegebene Ordner(Win XP-2000) sind (unter Win95-98)nicht sichtbar
Freigabenamen (WinXP-2000) dürfen nicht länger als max. 14 Stellen sein
Netzwerkfreigabe: Fehler "Zu viele Verbindungen"
Wenn vielen Maschinen gleichzeitg versuchen, die selbe Netzwerkfreigabe zu benutzen, kommt irgenwann die Fehlermeldung "Zu viele Verbindungen" (oder ähnlich). Was kann ich tun?
Unter Windows 2000 können auf eine Freigabe standardmäßig
nur 10 Verbindungen gleichzeitg bestehen.
Um die gleichzeitigen
Verbindungen zu erhöhen (auf max. 50), sind folgende Schritte nötig:
- melden Sie sich an dem Rechner, auf dem die Freigabe erfolgen soll, als Administrator an
- klicken Sie unter ->Start ->Einstellungen ->Systemsteuerung auf Verwaltung
- dort doppelklicken Sie auf ->Lokale Sicherheitsrichtlinie und öffnen in der linken Spalte die lokale Richtlinie
- klicken Sie hier auf Sicherheitsoptionen
- suchen Sie rechts im Fenster den Eintrag Anzahl zwischenzuspeichernder vorheriger Anmeldungen... und klicken Sie doppelt darauf. Erhöhen Sie den Wert unter Zwischenspeichern auf max. 50. Bestätigen Sie mit OK.
- suchen Sie anschließend im rechten Fenster den Eintrag Leerlaufzeitspanne bis zur Trennung der Sitzung und klicken Sie doppelt darauf. Vermindern Sie den Wert dort von 15 auf 4 und bestätigen Sie mit OK.
- Schliessen Sie nun alle Fenster und starten den PC neu. Anschließend ist auf diesem Rechner der gleichzeitige Zugriff von bis zu 50 Clients möglich.
Der KSaN-Schulserver besitzt diese Beschränkung nicht. Legen Sie also Daten (vor allem Programme), die von vielen Maschinen aus gleichzeitig zugänglich sein sollen auf dem Kommunikationsserver ab. Dafür bietet sich vor allem das Laufwerk M: an, da dort Lehrer Schreib- und Leserechte besitzen, Schüler dagegen nur lesen können.